5 Bücherwürmer, Fantasy, Rezension, Vampire
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Die Erben der Nacht – Oscuri

 

Autor: Ulrike Schweikert
Titel: Die Erben der Nacht – Oscuri
Verlag: cbt
Preis: 14,99 €
Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2013
ISBN:  978-3-570-30857-8
Seitenzahl: 464

„Anna Christina, was für eine unwillkommene Überraschung“ sagte er ungnädig. „Was willst du hier?“
„Deinen Gedanken und Worten entnehme ich, dass mich mein erster Einfall trog. Du bist nicht gekommen, um mich abzuholen. Ich dachte schon, mein herzallerliebster Vetter habe meine Absichten geahnt, doch dann müsste ich fragen, warum er nicht selbst hergekommen ist und stattdessen ausgerechnet dich geschickt hat.“


Klapptext

Nach Abschluss der Akademie hat sich der junge Vampir Luciano mit seiner großen Liebe Clarissa, einer Unreinen, nach Venedig abgesetzt, weil der strenge Clan der Nosferas keine Unreinen als Erben duldet. Doch die beiden sind nicht willkommen in dem verwunschenen Palazzo Dario am Canale Grande. Die Warnung eines Mannes mit dunkler Maske nehmen sie nicht ernst. Kurz darauf ist Clarissa spurlos verschwunden. Luciano setzt alles daran, sie wiederzufinden. Gemeinsam mit Franz Leopold und Alisa macht er sich auf die Suche quer durch die Lagunenstadt. Noch ahnen die jungen Vampire nicht, mit wem sie es zu tun haben und wogegen sie kämpfen müssen …

Autor

Ulrike Schweikert, Jahrgang 1966, beherrscht sowohl das historische als auch das fantastische Genre meisterhaft. Ihre historischen Romane für Erwachsene sind Bestseller und ihr „Drachenkrone“-Zyklus ist ein Fantasy-Muss. „Die Erben der Nacht”, ihre erste Fantasy-Saga für Jugendliche, wurde auf Anhieb ein großer Erfolg.

Cover

Ich fand den Stil der Cover dieser Reihe schon von Anfang an schön und auch dieser Band fügt sich wunderbar ein. Er passt sehr gut dazu und auch zum Buch an und für sich – Schließlich ist der Geflügelte Markuslöwe zu sehen, welcher ein Symbol der Stadt Vendedig ist, die diesmal der Hauptschauplatz der Geschichte ist.

Eigene Meinung 

Mit dem 5. Band der Reihe sollte die Reihe „Die Erben der Nacht“ eigentlich beendet sein und ich war damals auch sehr zufrieden mit diesem Ende. Es blieben zwar einige Fragen offen, aber der Großteil war geklärt und ich wäre glücklich damit geworden. Allerdings waren viele Fans der Reihe nicht ganz so glücklich oder wollten zumindest noch viel mehr von den Erben lesen wollten.
Ulrike Schweikert hat auf die Bitten reagiert und ein weiteres Buch herausgebracht.
Ich muss dazu sagen, ich war anfangs etwas vorsichtig, da ich Angst hatte, dass man nicht an die ersten Bände der Reihe anknüpfen könnte. Nachdem ich aber bereits Ausschnitte/ einzelne Szenen auf Facebook vorab gelesen hatte, habe ich mich sehr auf das Buch gefreut.
Enttäuscht wurde ich definitiv nicht. Auf das Buch selbst möchte ich nicht wirklich eingehen, da ich automatisch spoilern würde, vor allem für die, die die Reihe eventuell noch lesen möchten oder nur diesen Band noch lesen möchten.
Ich liebe den Schreibstil ja schon seit dem ersten Band und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Es ist wieder flüssig, leicht und anschaulich. Ich muss auch hervorheben, dass ich die Beschreibung der Hintergründe und vor allem des Schauplatzes toll fand. Ich war bereits in Venedig, konnte mir aber nur anhand der Beschreibung auch alles genau vorstellen. Genauso erging es mir bereits in den vorherigen Bänden, wo man u.a. Irland, Paris und Wien besuchte.
Auch die Historischen Hintergründe finde ich immer ganz interessant, wobei sie hier natürlich nicht im Vordergrund stehen, sondern nur „nebenbei“ behandelt werden. Am Ende jedes Bandes folgt erst ein Glossar zu Fachbegriffen und dann Erklärungen zu Historischen Hintergründen und Gaststars der damaligen Zeit (die Reihe spielt Ende des 19. Jahrhunderts).
Die Charaktere sind dem Leser bereits aus 5 Bänden bekannt und man hat ihre Entwicklung mitverfolgt. Anfangs fand ich es etwas irritierend, dass man es nun nur noch mit einem Teil der Charaktere zu tun, schließlich war man daran gewöhnt, dass viel mehr Charaktere zur Akademie gehören. Gut, natürlich ist diese abgeschlossen, aber irgendwie gehören sie doch für mich dazu.
Trotzdem haben mir die Charaktere, die hier vorkamen wieder gut gefallen und ich habe mich sehr gefreut, sie wiederzusehen. Ich muss an dieser Stelle aber hinzufügen, dass ich mich über einen Charakter am meisten gefreut habe, der vielen nicht ganz gefallen wird. Ich bin ein großer Fan von Anna-Christina. Warum? Weil ich mich fast immer köstlich amüsiere, wenn sie aufgetaucht ist. Außerdem kann ich mich mit ihr am ehesten identifizieren. Nicht unbedingt mit ihrer Arroganz, aber auch in ihr steckt mehr, als man auf den ersten Blick vermutet.

Fazit  

Schluss endlich bleibt mir nur zu sagen, ich fand diese Fortsetzung sehr gelungen und habe sie verschlungen. Das offene Ende lässt auch die Hoffnung auf einen weiteren Band zurück. Und wer die Reihe noch nicht kennt: Ihr habt ganz eindeutig was verpasst.

Bewertung
5 von 5 Bücherwürmern

 

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