2 Bücherwürmer, Drama, Existenzängste, Hoffnung, Liebe, Piper, Rezension, Roman, Schicksalsschlag
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Das Echo der verlorenen Dinge

Autor: Anita Shreve

Titel: Das Echo der verlorenen Dinge
Originaltitel: Stella Bain
Verlag: Piper
Preis: 19,99€
Erscheinungsdatum: 30. März 2015
ISBN: 978-3-492-05654-0
Seitenzahl: 304

 

„Jahre später, die Leidenschaft ist verblasst wie ein Foto, ist sie in einem anderen Raum mit einem anderen Mann zusammen, einem schwerfälligen Holländer, den sie niemals leben wird.“

Eine Frau irrt durch die Straßen von London. Es ist Herbst 1916, die Stadt ist vom Krieg gezeichnet, und sie ist auf der Suche, doch sie weiß nicht, wonach. Denn Stella Bain hat ihre Erinnerung verloren – an ihren wahren Namen, an ihre Herkunft. Ihre letzte Hoffnung ist der junge Arzt August Bridge, der sie bei sich aufnimmt. Mit einer neuen Methode, der Psychoanalyse, möchte er ihr helfen, und in Augusts Obhut gelingt es Stella, die schmerzhaften Bilder zuzulassen. Als sie sich ihrer Vergangenheit stellen will und in ihre Heimat USA reist, erfährt sie tiefe Ablehnung: Sie ist eine Frau, die ihre Familie verlassen musste. Stella möchte ihre Kinder zurück, und sie ist bereit, um sie zu kämpfen.

Anita Shreve verbrachte einige Jahre als Journalistin in Afrika und bereiste weite Teile Kenias, bevor sie in  die USA zurückkehrte und Schriftstellerin wurde. Ihre Romane »Die Frau des Piloten« und das für den  Orange Prize nominierte »Gewicht des Wassers« waren große internationale Erfolge. Auf Deutsch erschienen von ihr zuletzt »Die Nacht am Strand« und »Weil sie sich liebten«. Anita Shreve lebt mit ihrem Mann in Boston/Massachusetts.

Eigentlich klang das Buch für mich sehr interessant und auch die Schreibweise hat mich auf den ersten Seiten sofort für mich eingenommen, aber dann … nun ja …
Eine Frau erwacht in einem Lazarett und weiß nicht mehr wer sie ist, seitdem macht sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und der Frage, wer sie eigentlich sei.
Dabei nutzt die Autorin eine ziemliche umherspringende Handlung. Von der Gegenwart in die Vergangenheit, mal hier, mal dort. Kurz gesagt: es hat mir nicht gefallen. Mir ging alles zu durcheinander, zu viele Aspekte, die man selbst sortieren musste, damit man nicht durcheinander kam und auch die Entwicklung und Spannungskurve war für mich eher langweilig und nicht interessant.
Die Charaktere sind ansatzweise ausgebaut, aber so wirklich konnten auch diese mich nicht erreichen. Ich konnte mich nicht mit Stella identifizieren und hätte an einigen Stelle gerne mehr über das Verhalten der jungen Frau erfahren.
Kurz: für mich war dieses Buch bisher der Flop des Jahres, aber lest euch doch selbst einmal rein, vielleicht ist es ja genau das richtige für euch und nur einfach nicht für mich geeigent 😉

 

2 von 5 Bücherwürmer

 

Vielen Dank an Piper für das Rezensionsexemplar!

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